Rettungshundestaffel Münsterland e.V.
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Unsere Hunde retten Menschenleben
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Februar 2009
 
Vier Einsätze der Rettungshundestaffel Münsterland in 2 Wochen
 
Am Morgen des 12.02.2009 bat uns die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes um Mithilfe bei der Suche nach einer abgängigen Person. Vermisst wird ein 74jähriger, demenzkranker Mann, der am dem Abend des 11.02.2009 vom Westerholter Krankenhaus als vermisst gemeldet wurde. Die Polizei hatte bereits mit Hubschraubern, Polizisten und Hunden das Gebiet um das Krankenhaus erfolglos abgesucht.
8 Rettungshundeteams und 3 Suchgruppenhelfer der RHS Münsterland suchten unter Leitung von Zugführer Ingo Bücker den ehemaligen „Löwenpark“ des Grafen von Westerholt an der Grenze Herten-Westerholt/Gelsenkirchen ab. Die Suche gestaltete sich schwierig, da das Suchgebiet von zwei stark befahrenen Strassen begrenzt wurde. Gegen 17.00 Uhr wurde die Suche von der Polizei beendet, da sich der Vermisste nicht im Suchgebiet befand. Am 19.02..2009 wurde der Mann von der Polizei außerhalb unseres Suchgebietes tot aufgefunden.
 
 In den  frühen Morgenstunden des 22.02.2009 konnte die BRH Rettungshundestaffel Münsterland erneut ihre hohe Einsatzbereitschaft und großes Organisationstalent unter Beweis stellen. Die Staffel wurde zeitgleich mit der stattfindenden Prüfung zu einem Einsatz nach Dortmund gerufen. Gesucht wurde eine 73jährige Person. Alle Einsatzkräfte der RHS Münsterland, die nicht unmittelbar in die Prüfung involviert waren, fuhren sofort nach Dortmund, um zusammen mit den BRH Staffeln Emscher-Lippe, Warendorf, Siegen-Wittgenstein sowie Rettungshunden des DRK nach der vermissten Person zu suchen. Bereits nach wenigen Stunden wurde die Person von den Einsatzkräften gefunden.
 
Am Abend des Rosenmontag wurde die Rettungshundestaffel Münsterland um 21.00 Uhr erneut alarmiert.
Ein 17 Jahre alter Jugendlicher wird seit dem 19.02.2009 vermisst. Die Suche durch die Polizei verlief bislang erfolglos.
Innerhalb kurzer Zeit waren 7 Rettungshundeteams, 2 Suchgruppenhelfer sowie ein Zugführer der Rettungshundestaffel Münsterland vor Ort. Die Suche in dem zugeteilten Gebiet wurde durch regelrechte „Dornenwände“ und Sümpfe erschwert. Gegen 2.00 Uhr wurde die Suche ergebnislos eingestellt. Am Morgen des 24.02.2009 wurde die Suche durch die Polizei fortgesetzt. Bis heute ist der Aufenthaltsort des 17jährigen unbekannt.
 
Am 25.02.2009 wurde die Flexibilität der ehrenamtlichen und meist auch voll berufstätigen Mitglieder der Rettungshundestaffel Münsterland erneut auf die Probe gestellt. Die Staffel wurde von der BRH Rettungshundestaffel Wesel um Hilfe bei der Suche nach einem 14 Jahre alten Mädchen gebeten, die seit dem 09.02.2009 im Kreis Wesel  vermisst wird. Bisherige Suchmaßnahmen durch Polizei und speziell ausgebildete Spürhunde (Mantrailer) führten leider nicht zum Erfolg.  Trotz der Strapazen der letzten Woche durch Einsätze und die Prüfungstage, fanden sich 5 Hundeführer, 3 Suchgruppenhelfer sowie 2 Zugführer der Rettungshundestaffel Münsterland in Wesel ein, um die Polizei und andere BRH Rettungshundestaffeln zu unterstützen. Die Suche wurde gegen 1.30 Uhr beendet – von der Vermissten fehlt weiterhin jede Spur.

 

   
   
   

 

 

Herbstprüfung 28.09.2008 

20 Minuten für zwei Opfer
 

 

Vor den Prüfungen der Rettungshundestaffel Münsterland besprechen die Teilnehmer den Tagesablauf. In 20 Minuten müssen die Hunde zwei Personen finden.

 

        

                                                                                                                                                               
Coesfeld. Es ist 9.15 Uhr. Claire Marilyn sprintet los. Wenige Meter hinter ihr läuft Christa Hiegemann. Die Schäferhündin und ihr Frauchen haben 20 Minuten Zeit. Sie müssen zwei Personen finden, die sich in einem Waldgebiet hinter der Flamschener Kaserne befinden. Die beiden sind ein eingespieltes Team und nehmen an der Prüfung der Rettungshundestaffel Münsterland teil. Zuerst laufen sie am rechten Grenzbereich der 18 000 Quadratmeter großen Fläche entlang. In diesem Teil verläuft die Suche negativ. Nun geht es auf die Suche im zweiten Grenzbereich. Claire Marilyn ist auf einmal verschwunden. Durch das Knacken der Äste und das Klingeln der Glöckchen an ihrer Kenndecke, kann man nur ahnen, wo sich der Vierbeiner gerade befindet.
Plötzlich ertönt ein lautes Gebell. Christa Hiegemann rennt blitzschnell etwa 20 Meter in das Gesträuch abseits des Fußweges. Wenige Sekunden später tauchen sie hinter Bäumen zusammen mit Opfer Dieter Engel auf. Es bleiben noch 15 Minuten, um das zweite Opfer zu finden. Doch die Suche verläuft schwerer als erwartet. Nachdem alle Grenzbereiche abgegangen sind, fragt Claudia Wagner: „Du hast zu Beginn gesagt, du gehst außen herum. Machst du jetzt etwas anderes?“ „Ja, ich werde meine Taktik ändern und gehe mittendurch zurück“, entgegnet Christa Hiegemann. Mit dem Kommando „Voran“ und einer Armbewegung gibt sie ihrer Hündin die neue Richtung vor.9.35 Uhr: die Prüfungszeit ist abgelaufen, die beiden haben die zweite Person nicht gefunden. „Nein enttäuscht bin ich nicht, der Hund hat super gearbeitet“, resümiert sie am Ende. Dazu hat sie auch keinen Grund. Erst im Frühjahr noch hat sie bei ihrer letzten echten Prüfung mit der Bestnote abgeschnitten. Und die ist noch bis 2009 gültig. Die Prüfung heute hat die engagierte, ehrenamtlich tätige Hundeführerin trotzdem mitgemacht, um im Training zu bleiben.

Als nächstes ist Monika Laukamp und ihr Vierbeiner Ginger an der Reihe. In der Zwischenzeit haben Helfer die neuen Opfer positioniert. Das erste Opfer wird vom Rettungsteam schnell gefunden. Dann erreichen beide die Stelle, die das erste Prüfungsteam aus Zeitgründen nur nochkurz absuchen konnte. Ginger zeigt eine gefundene Person an. Es dauert nicht lang, da kommen Ginger und ihr Frauchen zusammen mit Michael Brockmeier aus dem Geäst. Als zweites Opfer ist er in seinem Versteck- zwei Meter unter einem Gesträuch und verkleidet in einem Bundeswehr-Tarnanzug- geblieben.

„Warum haben wir ihn nicht gefunden, das gibt’s ja nicht“, ärgert sich Christa Hiegemann. Die Witterungsbedingen sind am Anfang des Tages nicht optimal, weil es absolut windstill ist. Jeder Mensch sondert Körperwärme ab, die nach oben steigt. Erst wenn sie durch den Wind etwas verteilt wird, kann ein Hund mit seinen 220 Millionen Richzellen die Witterung aufnehmen. 
 

 

VON DOMINIK FLINKERT
Coesfelder Allgemeine Zeitung

 

 


 

 


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Nachwuchs für die Rettungshundestaffel Münsterland

Bei der Arbeit von Rettungshunden geht es darum, vermisste oder verschüttete Personen zu suchen um somit Menschenleben zu retten. Aus diesem Grund müssen sowohl Hund als auch der Hundeführer absolut zuverlässig als Team arbeiten und in jeder noch so brenzligen Situation die Nerven behalten. Nur ein gut ausgebildetes und eingespieltes Rettungshunde-Team ist in der Lage, Menschen in Not schnell und effektiv zu helfen. Um die Einsatzfähigkeit zu erlangen oder zu erhalten müssen die Teams jährlich aufs Neue durch einen unabhängigen Leistungsrichter geprüft werden. Die BRH RHS Münsterland richtete am Wochenende des 23./24.02.2008 eine ihrer 2mal jährlich stattfindenden Prüfungen aus, zu der sich 35 Teilnehmer aus dem In- und Ausland einfanden. Einige Teams stellten sich sogar Prüfungen in mehreren Sparten (Trümmer- und Flächensuche). Die RHS Münsterland freut sich über 6 weitere Rettungshundeteams: Ulrike Pauls (Ahaus) mit Pudel-Mix "Benno", Dieter Engel (Rosendahl) mit Labrador "Sajas" in der Fläche, Dirk Edeler mit Labrador "Bilbo", Sally-Ann Beermann (Nottuln) mit Labrador "Franzi", Christian Laukamp mit Bernhardiner "Ginger" und Susanne Kohn (Dorsten) mit Golden Retriever "Wotan". Mit dem Golden Retriever "Wotan" hat die RHS Münsterland ihren ersten geprüften Freiverweiser. Die meisten Rettungshunde in Deutschland zeigen ihren menschlichen Fund durch anhaltendes Bellen bei der gefundenen Person dem Hundeführer an. Ein Freiverweiser läuft, wenn er eine Person gefunden hat, zu seinem Hundeführer zurück, zeigt dem Hundeführer seinen Fund durch ein eindeutiges Signal z. B. Anspringen seines Hundeführers, an und führt ihn auf direktem Wege zur gefundenen Person zurück. Zum wiederholten Mal haben die Prüfung bestanden: Dr. Helmuth Hiegemann (Rosendahl) mit Australian Shepherd "Watson", Birgit Wennemar (Dülmen) mit Labrador "Aika", Christa Hiegemann (Rosendahl) mit Malinois "Claire-Marilyn" und Dieter Engel (Rosendahl) mit Labrador "Sajas". Außerdem bestand Gabriele Berger (Heiden) mit Australian Shepherd "Bix" die Begleithundeprüfung, die den Grundstein für die Rettungshundeausbildung darstellt. Zur Zeit steht die BRH Rettungshundestaffel Münsterland mit 15 geprüften und einsatzfähigen Rettungshundeteams bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen zur Verfügung. Die Alarmierung zum Einsatz der BRH Rettungshundestaffel Münsterland nach vermissten/verschütteten Personen erfolgt über die Rettungsleitstelle des Kreises Coesfeld. Dem Alarmierenden entstehen keine Kosten. Die BRH Rettungshundestaffel Münsterland ist ehrenamtlich tätig und trägt die Kosten für Einsätze und Ausbildung selbst. Sie finanziert dieses durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Kurz vor der Prüfung, in der Nacht vom 20. auf den 21.02.2008, wurde die BRH Rettungshundestaffel Münsterland zu einem Einsatz im Kreis Borken gerufen. Die vermisste Person wurde nach kurzer Suchzeit von den Einsatzkräften der RHS Münsterland gefunden. Mehr Informationen über die Arbeit der RHS Münsterland können unter www.rettungshundestaffel-muensterland.de eingesehen werden.

 

 

Die Prüflinge vom Wochenende sind die Helfer von heutelaufendschrgvorne
Wie jedes Jahr fand am vergangenen Wochenende die Herbstprüfung der BRH Rettungshundestaffel Münsterland in Coesfeld-Stevede statt. Rettungshundeführer aus dem gesamten Bundesgebiet und den Niederlanden ließen sich ihre Leistungen von Richterin Evelyn Vöhl aus dem Rhein-Main Gebiet bestätigen. Außerdem überzeugten drei junge Teams der Rettungshundestaffel Münsterland die Richterin: Dieter Engel (Darfeld) mit Labrador "Sajas" bestanden erstmalig die Prüfung zum Trümmer-Suchhund. Dr. Helmuth Hiegemann (Holtwick) mit Australian Shepherd "Watson" nahm gleich an zwei Prüfungen erfolgreich teil, so dass "Watson" nun sowohl als Trümmer-, als auch als Flächen-Suchhund eingesetzt werden kann. Angela Schnell (Borken) mit Jagdhund-Mix "Fredy"; Monika Laukamp (Billerbeck) mit Bernhardiner "Ginger", Michael Brockmeier (Coesfeld) mit Schäferhund-Husky Mix "Rex" sowie Christa Micus (Rheine) mit Airedale-Terrier "George" verlängerten ihre Einsatzfähigkeit zum wiederholten Mal um ein weiteres Jahr. Bernie Nieborowski (Dorsten) bestand mit seinem Golden Retriever "Luke" die Begleithundeprüfung, die Voraussetzung für jede weitere Arbeit im Rettungshundebereich ist. In der Nacht zwischen den Prüfungstagen wurde die BRH Rettungshundestaffel Münsterland zu einem Einsatz nach Ibbenbüren gerufen. Vermisst wurde ein 85jähriger Mann. Nach intensiver Suche gelang es den Einsatzkräften, die vermisste Person leicht unterkühlt aber ansonsten wohlbehalten, zu finden.

 

 

 

 

Schreiben der Polizeihauptwache Bocholt zum Einsatz am 10.08.2007
an die Rettungshundestaffel Münsterland

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Dienstgruppenleiter der Polizeihauptwache Bocholt war ich am 10.08.2007 mit der Koordinierung der Suchmaßnahmen in der Vermisstensache in Rhede betraut. Hieran waren Teile der Hundertschaft Essen, Münster sowie Ihre Rettungshundestaffel beteiligt. Da zwischenzeitlich einige Tage vergangen sind, der obige Einsatz, insbesondere der Einsatz der Rettungshunde jedoch noch in aller Munde ist, möchte ich dies zum Anlass nehmen, mich nochmals, stellvertretend für alle teilnehmenden Kollegen, recht herzlich zu bedanken.
Ihre Kollegen und Kolleginnen, u.a. Herr Udo van der Zee, den ich hier namentlich, stellvertretend für alle nennen möchte, waren äußerst engagiert, professionell und freundlich.
Die Rettungshundestaffel wurde hierdurch so dargestellt, wie man es sich nach unserer Auffassung nur wünschen kann. Ich möchte Sie bitten, unseren Dank nochmals allen Ihren Mitarbeitern, die an der Suchmaßnahme beteiligt waren, auszusprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Dienstgruppenleiter PHW Bocholt

 

 

 

 

 

 

FredyEinsatzPressebericht der Polizei Borken zum Einsatz am 10.08.2007
 
10.08.2007 | 23:40 Uhr POL-BOR: Rhede - Vermisstensache Herr D. Rhede (ots) - Am heutigen Freitag wurden der Bereich zwischen Rhede und Rhedebrügge sowie der Prinzenbusch in Rhede nach dem Vermissten durchsucht. Er konnte nicht aufgefunden werden. Eingesetzt waren die Rettungshundestaffel Coesfeld mit 25 Fährtenhunden, eine Einsatzhundertschaft der Polizei Essen, 25 Beamte aus dem Kreis Borken und ein Polizeihubschrauber. Die Polizei bittet Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen können, sich mit der Polizei in Bocholt, Tel. 02871/2900 oder dem Notruf 110 in Verbindung zu setzen. 
 

 

 

 

 

Dankschreiben der Tochter der gesuchten Person,
Einsatz in Hamm-Rhynern im April 2007

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Helfer,

ich möchte mich an dieser Stelle ganz besonders herzlich für Ihren Einsatz in Rhynern bedanken.
Wir waren schon abends, als Ihr Einsatz begann, zutiefst beeindruckt, wie engagiert, gut organisiert und motiviert alle Beteiligten waren. Ihre Zielstrebigkeit tat gerade in einer Situation großer Sorge sehr gut.
Dass Sie ehrenamtlich die ganze kalte Nacht gesucht haben stellt für mich eine selbstlose Hilfsbereitschaft dar, die ich niemals geahnt oder für möglich gehalten hätte.
"Hochachtungsvoll" müsste ich diese mail unterzeichnen, denn ich bin wirklich voller Achtung und Dankbarkeit,
was Ihren Einsatz angeht. Das klingt aber so veraltet und künstlich.

Darum sende ich ganz herzliche Grüße an die ganze Gruppe
und ein riesiges Dankeschön
Heike K.

  

 

Presseartikel Juni 2006
 
Abwechslungsreiches Halbjahr der BRH-Rettungshundestaffel-Münsterland e.V.
Auf ein sehr abwechslungsreiches erstes Halbjahr 2006 kann die BRH-Rettungshundestaffel-Münsterland e.V. zurück blicken. Die ersten Rettungshundeprüfungen fanden im März auf dem staffeleigenen Trümmergelände in Coesfeld-Stevede sowie in einem nahe gelegenen Flächengelände statt. Gestartet sind 27 PrüfungsteilnehmerInnen der BRH-Rettungshundestaffeln Münsterland, Wesel, Warendorf, Lippe-Ems, Frankfurt, Ostwestfalen-Lippe und Rhein-Lahn-Taunus. Von der RHS-Münsterland bestanden Silvia Strzoda(Gescher)/Rocky Trümmer, Günter Opalka-Strzoda(Gescher)/Canka Trümmer, Claudia Bussmann(Billerbeck)/Sheila Trümmer, Christa Hiegemann(Rosendahl)/Marilyn Fläche und Vasilios Kourelas(Münster)/Kyra Fläche.
 
Um Einsatzerfahrung zu sammeln, fahren die Rettungshundeteams gerne zu auswärtigen Prüfungen. Diese Prüfungen sind immer wieder eine neue Herausforderung, da die HundeführerInnen -je nach Prüfung- nicht wissen wieviele Personen vermisst werden. Ein unbekanntes Flächen- oder Trümmergelände muss von Hund und HundeführeIn wie im Einsatzfall abgesucht und freigegeben werden.
In Bielefeld stellten sich Claudia Bussmann (Billerbeck) mit "Sheila" mit ihrer Hündin erfolgreich einer Trümmerprüfung in einem Baustofflager. Angela Schnell (Borken) mit "Fredy", Monika Laukamp (Billerbeck) mit "Ginger", Günter Opalka-Strzoda (Gescher) mit "Canka" und Michael Brockmeier (Coesfeld) mit "Rex" stellten sich erfolgreich einer Flächenprüfung in einem unübersichtlichen Waldgelände. Alle 5 Teams haben ihre Prüfungen bestanden. Für Michael Brockmeier und "Rex" war dies die erste bestandene Rettungshundeprüfung. Mit ihm hat die BRH-Rettungshundestaffel-Münsterland e.V. nun 15 geprüfte und somit einsatzfähige Hunde für die Suche nach vermissten Personen in Trümmern und Flächen.
Silvia Strzoda (Gescher) mit "Rocky" und Christa Hiegemann (Rosendahl) mit "Marilyn" bestanden ihre Trümmerprüfungen auf einem schwierigen Gelände in Wesel.
Im April fanden in Wittstock (Brandenburg) die 1. offene Deutsche Meisterschaft für Rettungshunde, die auch die offizielle Qualifikation zur Rettungshunde Weltmeisterschaft im Juni in der Schweiz sind, statt. Die 36 Starter aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden mussten die Prüfung nach der Prüfungsordnung der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO) ablegen. Die BRH-Rettungshundestaffel-Münsterland e.V. wurde von Christa Micus (Rheine) mit "George" und von Dr. Helmuth Hiegemann (Coesfeld) mit "Igor" vertreten. Igor fand die 5 vermissten Personen in einem ca. 30.000 m² großen unübersichtlichen Waldgebiet innerhalb von 30 Minuten und erreichte den 10. Platz.
Für eine professionelle Zusammenarbeit der Staffeln ist es erforderlich, dass sich sowohl die Staffelmitglieder untereinander als auch die Hunde der anderen Mitglieder kennen. Damit das der Fall ist, finden regelmäßig Trainingsveranstaltungen statt. Im Februar war die Rettungshundestaffel Lingen zu Gast im Münsterland, Im Mai trainierten die Staffeln Münsterland und Wesel gemeinsam auf einem Trümmergelände in Wesel.
Die Staffeln der "Einsatzkooperation Westfalen-Lippe" organisierten gemeinsam einen Trainingstag in Bielefeld. An verschiedenen Stationen fanden ein Orientierungslauf, Flächenübungen und in einem stillgelegten Industriegebiet Trümmerübungen für "Fortgeschrittene" statt.
 
Einsätze
Anfang Februar unterstützte die BRH-Rettungshundestaffel Münsterland e.V. die Polizei bei der Suche nach einer vermissten 83-jährigen Seniorin aus Reken. Werden im Winter Personen vermisst, ist aufgrund des nass-kalten Wetters ein schnelles Auffinden für diese Personen überlebenswichtig.
Die BRH-Rettungshundestaffel-Münsterland e.V. hat mit den umliegenden BRH-Rettungshundestaffeln Warendorf, Lippe-Ems und Ostwestfalen Lippe die "Einsatzkooperation Westfalen-Lippe" (EWL) gegründet. Wird eine dieser Staffeln alarmiert, wird diese sofort von den anderen Staffeln der Einsatzkooperation unterstützt. Bei der Suche nach der vermissten Seniorin konnten durch die Einsatzkooperation an einem Montagnachmittag
18 Rettungshundeteams und 23 Suchgruppenhelfer die Suche unterstützen.
Im April und Mai unterstützte die BRH-Rettungshundstaffel-Münsterland e.V. mit der Einsatzkooperation Westfalen-Lippe die Suchen nach einem vermissten geistig verwirrten Mann in Schwerte, einem vermissten Senior in Lennestadt und einem vermissten selbstmordgefährdeten Jugendlichen in Bad Salzuflen. Die Einsatzkooperation konnte jeweils ca. 25 Rettungshundeteams (Rettungshund und Hundeführer) und ca. 30 Suchgruppenhelfer zur Verfügung stellen. Die Mitglieder der Rettungshundestaffeln sind alle ehrenamtlich tätig, die Kosten für Einsätze in ganz NRW, teilweise auch noch weiter entfernt, tragen alle selbst.
Im Juni nahm die BRH-Rettungshundestaffel-Münsterland e.V. am 125-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Gronau teil. Eine Feuerwehr "zum Anfassen" erlebten die Besucher beim Aktionstag in der Gronauer Innenstadt. Die Feuerwehr stellte ihre Arbeit und Geräte vor, Die BRH-Rettungshundestaffel Münsterland e.V. zeigte dem interessierten Bürger, wie Rettungshunde vermisste oder verschüttete Personen auffinden.
 
Hundekurse
Die Hundeschule der BRH-Rettungshundestaffel bietet regelmäßig verschiedene Kurse für jeden Hund/HalterIn. Die Kurse erfreuen sich steigender Beliebtheit bei Zwei- und Vierbeinern. Wer mehr Informationen zu den Kursen möchte, erreicht Dr. Melanie Aussel unter der Telefonnummer 02566-934376 oder Martha Lea (02502-9788) sowie im Internet unter www.rettungshundestaffel-muensterland.de

 

 

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Seite zuletzt geändert am: 05.07.2010, 04:44 von Michael Rotaru