Rettungshundestaffel Münsterland e.V.
Rettungshundestaffel Münsterland e.V.
Unsere Hunde retten Menschenleben
logobrh 2  

Einsätze 2006
 
 

30.12.06   Einsatzort: Arnsberg (Sauerland)

Alarmierung wegen einer vermissten 70-jährigen Person aus Arnsberg,
in Zusammenarbeit mit der Polizei Arnsberg, der BRH Rettungshundestaffel Südwestfalen und der Einsatzkooperation Westfalen Lippe.
Auf dem Weg zum Einsatzort wurde der Einsatz abgebrochen, weil die Person von Einsatzkräften tot aufgefunden wurde.  
 
 
 
06.12.06   Einsatzort: Schwerte
 
Alarmierung wegen einem abgängigen 70jährigen Mann mit Suizidabsichten aus Schwerte Ebberg. Der Einsatz fand in Zusammenarbeit mit der Polizei/Kripo Unna, dem THW, der BRH Rettungshundestaffel Südwestfalen und der Einsatzkooperation Westfalen-Lippe sowie Rettungshundestaffeln des DRK, der Johanniter und des THW statt. Leider konnte Der Vermisste nur noch tot geborgen werden.
 
 
 
05.12.06   Einsatzort: Olpe 
 
Einsatz wegen einer vermissten Frau in Welschen/Ennest bei Olpe;
in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Olpe, dem THW Lennestadt,
den BRH Rettungshundestaffeln Südwestfalen und Wesel sowie der
Einsatzkooperation Westfalen Lippe (EWL).
Die gesuchte Frau galt zwar schon ein Woche als vermisst, wurde aber angeblich
an diesem Tag noch einmal gesehen.

Pressemitteilung:
1
Seit Dienstag wird die 58-jährige (...) aus Bilstein vermisst. Angehörige
erstatteten gestern Anzeige bei der Polizei, da sie keinen Hinweis auf den
Aufenthaltsort der selbständigen Hotelwirtin haben. Mehrere Streifenwagen
der Kreispolizeibehörde sowie Bekannte und Verwandte der Frau suchten
gestern die Gegend um ihren Wohnort Bilstein ab. Diese Suche verlief
bislang ergebnislos. (...)Am Donnerstag wurde die Suche noch einmal
intensiviert, nachdem ein Zeuge die Frau mit großer Wahrscheinlichkeit
zwischen Welschen-Ennest und der Einsiedelei sah. Die Polizei setzte noch
einmal starke Suchkräfte und einen Polizeihubschrauber ein. (...)
1
 
Insgesamt stellten die BRH-Rettungshundeststaffeln35 Rettungshundeteams und 22 weitere Hilfskräfte.
 

 

27.11.06   Einsatzort: Ascheberg

Eine 76-jährige demenzkranke männliche Person wurde vermisst. Der Einsatz fand in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Einsatzkooperation Westfalen Lippe. Insgesamt waren 26 Rettungshundeteams im Einsatz.
Trotz intensiver Suche konnte die vermisste Person nicht gefunden werden.

Pressemitteilung:
 
68-Jähriger wird vermisst
-wer- Ascheberg. Trotz des Einsatzes von zeitweise bis zu 20 Suchhunden sowie eines mit Wärmebildkamera ausgerüsteten Hubschraubers und mehrerer Streifenwagen-Besatzungen verlief die Suche nach dem bereits seit Sonntagmorgen 8 Uhr vermissten (...) laut Polizei bislang ergebnislos. Der 68-jährige Rentner lebt im Stift St. Georg (...). Er ist 1,65 Meter groß, hat eine normale Statur, graue Haare (hinten nur ein Kranz), trägt einen Vollbart und eine Brille. [Er](...)ist zu Fuß unterwegs, so die Polizei.
Gestern wurde insbesondere im Ortsteil Davensberg nach dem Mann gesucht. Dort in Richtung Ottmarsbocholt laufend war er zuletzt gesehen worden. Ihre Einsatzzentrale hatte auf dem Busparkplatz einer Davensberger Gaststätte die Bundes-Rettungshundestaffel (BRH) Münsterland eingerichtet. Dort liefen die Fäden bei Zugführer Dr. Helmuth Hiegemann zusammen. Er koordinierte die Sucheinsätze der Teams, die mit ihren Hunden in den verschiedenen Himmelsrichtungen rund um das Dorf im Einsatz waren.
Die ehrenamtlich tätigen Hundeführer mit ihren Schäferhunden, Retrievern und Labradors waren jeweils rund eine Stunde im Gelände unterwegs, anschließend wurde den Hunden eine Stunde Pause gegönnt. Verstärkung erhielt der Coesfelder Zug von Hundeführern aus den Gruppen Warendorf, Lippe-Ems sowie Ostwestfalen-Lippe. Für uns ist es der fünfte Einsatz in diesem Jahr, berichtete Helmuth Hiegemann
(...)
27. November 2006 | Quelle: ...
 
 
 
AZ Allgemeine Zeitung
Ausgabe vom 28.10.2008
 
Vermisstenfall scheint sich nach zwei Jahren aufzuklären   
 
Knapp zwei Jahre nach dem Verschwinden eines 68-jährigen Rentners aus dem Stift St.Georg am Bahnhofsweg hat sich sein Verbleiben offensichtlich geklärt. Die Polizei geht davon aus,dass es sich bei einer skelettierten Leiche, die vor einer Woche von einem Jagdpächter in der Nordbauerschaft in der Flur Hambrok gefunden worden ist, um den vermissten 68-Jährigen handelt.Das bestätigte Polizeisprecher Klaus Storks den Westfälischen Nachrichten: „Wir haben Papieregefunden, die diesen Schluss zulassen.“ Letzte Gewissheit soll ein DNA-Vergleich bringen. „Bis das Ergebnis vorliegt, kann es noch einige Wochen dauern“, informierte Storks.Der 68-Jährige war am 26. November 2006 verschwunden. Neben einer öffentlichen Fahndung war intensiv nach ihm gesucht worden. Zum Einsatz kam seinerzeit die Bundeshundestaffel mit Schäferhunden, Retrievern und Labradors. Mit Hilfe eines Hubschraubers, der mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, war ebenfalls ergebnislos gesucht worden.Gesucht wurde seinerzeit vorwiegend in Davensberg, denn der Vermisste war in Richtung Ottmarsbocholt zuletzt gesehen worden. Gefunden wurde die skelettierte Leiche im Südosten von Davensberg durch einen Zufall in der Nähe einer Futterstelle.Die Polizei geht von einem natürlichen Tod aus: „Anzeichen für Gewalt haben wir nicht gefunden“,berichtet Polizeisprecher Storks.
VON THEO HEITBAUM, ASCHEBERG
 
Der damalige Einsatzleiter der Polizei bestätigte, dass der Fundort der Leiche außerhalb des Suchgebiets der eingesetzten Rettungshunde-Teams lag.
  
 
 
 
15.07.06   Einsatzort: Nottuln (Münsterland)
 
Alarmierung aufgrund einer suizidgefährdeten Person. Glücklicherweise wurde die Person noch vor dem Eintreffen der ersten Rettungshundeteams lebend aufgefunden.
 
 
 
17.05.06   Einsatzort: Bad Salzuflen
 
Die RHS Münsterland wurde im Rahmen der Einsatzkooperation Westfalen Lippe zum Einsatz nach Bad Salzuflen gerufen. Dort wurde ein als stark suizidgefährdeter 15-Jähriger aus einer Klinik vermisst.  Die Alarmierung ging um 20:30 Uhr ein. Gruppenführer ("Einsatzleiter") der RHS-Münster­land e.V. war Ingo Bücker, als HundeführerInnen waren Sally Beermann mit Emer, Monika Laukamp mit Ginger und Michael Brockmeier mit Rex im Einsatz. Martha Lea, Claudia Bußmann und Dirk Edeler standen als Suchgruppenhelfer zur Verfügung. Insgesamt beteiligten sich an der Suche über 20 Rettungshundeteams der RHS Staffeln Bielefeld, Münsterland, Lippe-Ems und Warendorf.Da aufgrund der Suizidgefährdung des Jugendlichen dringende Eile geboten war, wurde mit der Suche trotz Dunkelheit so­fort begonnen. Nach ca. 90 Minuten erreichte die Rettungshundeteams die gute Nachricht, dass der Jugendliche wohlbehalten zu Hause eingetroffen war.

 

07.05.06   Einsatzort: Lennstadt/Olpe 
Am Samstagabend, 06.05.06, kam ein 68jähriger von einem Spaziergang in die Repetaler Wälder rund um Dünschede und St. Claas nicht zurück nach Hause. Angehörige sorgten sich um ihn und baten die Polizei um Mithilfe. Noch in der Nacht suchte die Polizei die besagten Gebiete mit Hubschrauber und Wärmebildkamera ab, ohne Erfolg. Am nächsten Morgen wurde die Suche zunächst mit Hilfe der Feuer-wehr und der Hundestaffeln des DRK und der Johanniter fortgeführt. Das DRK bat die Einsatzkoope-ration Westfalen-Lippe (EWL) und damit auch die RHS Münsterland um Unterstützung.Sofort rückten die Hundeführer der Staffeln Münsterland, Warendorf, Lippe-Ems und Ostwestfalen-Lippe zum Einsatz aus. Von der RHS Münsterland beteiligten sich 5 Rettungshundeteams und 7 Such-gruppenhelfer an der Suche nach dem rüstigen Spaziergänger, der häufiger ausgedehnte Wanderungen machte. Aufgrund dieser information musste ein umfangreiches Gebiet abgesucht werden.Gegen 16.00 Uhr tauchte der Vermisste wohlbehalten in Grevenbrück, weit ab von dem abgesuchten Gelände, wieder auf. Die Freiwilligen Helfer

 

09.04.06   Einsatzort: Schwerte-Ergste


Großeinsatz der Einsatzkooperation Westfalen-Lippe (EWL)
Bereits seit Samstag wird ein ca. 20 jähriger Mann in Ergste vermisst. Er wurde zuletzt an der Pestalozzischule gesehen, wo auch die intensive Suche begann. Nach ergebnisloser Suche am Samstag, bat die Kreispolizei zunächst das Innenministerium und dann verschiedene Hilfsorganisationen um Unterstützung. "Wir sind sehr froh, dass sich an einem sonnigen Sonntagnachmittag rund 150 ehrenamtliche Kräfte fanden, die spontan dabei waren", so der Sprecher der Kreispolizeibehörde, Martin Volkmer. Neben den BRH Staffeln Bielefeld, Münsterland, Lippe-Ems und Warendorf waren auch Staffeln der JUH, des MHD und des DRK mit insgesamt 40 Rettungshundeteams im Einsatz. Der Einsatz wurde gegen Mitternacht ohne Erfolg beendet.

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Bericht Westfälische Rundschau (WR) :Ein ganz großes Lob an alle rund 150 freiwilligen Einsatzkräfte
Schwerte. Ein großes Lob richtete gestern Abend der Sprecher der Kreispolizeibehörde, Martin Volkmer, an alle Einsatzkräfte, ganz besonderer Dank galt und gilt den freiwilligen Helfern, betonte er."Wir sind sehr froh, dass sich an einem sonnigen Sonntagnachmittag rund 150 ehrenamtliche Kräfte fanden, die spontan dabei waren", so Volkmer. 90 Beamte der Unnaer Kreispolizeibehörde, Mitglieder der Einsatzhundertschaften aus Köln und Dortmund waren ebenso vor Ort wie 41 Feuerwehrleute aus Ergste und Villigst und 90 Rettungskräfte der Rettungssuchhundestaffel NRW mit 40 Spürhunden. (...) Darüber hinaus fanden sich 25 Helfer des Technischen Hilfswerks ein.Zunächst hatte sich die die Kreispolizei am Sonntagmorgen an das Innenministerium gewandt und um Unterstützung nachgefragt. Anschließend wandten sich die Behörden an die verschiedenen Hilfsorganisationen und baten auch dort um Rückendeckung.Ab ca. 14 Uhr trafen dann die Einsatzkräfte auf dem Gelände der Gesamtschule an der Grünstraße ein und starteten gegen 15.30 Uhr die Suche in Ergste. Die Rettungssuchhundestaffel(n) fand sich zunächst auf dem Gelände der Pestalozzischule ein, um von dort aus das - nach eingehender Lagebesprechung - mit der Suche zu beginnen, Meter für Meter.Um 19.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte das ganze Gebiet durchkämmt,(...)aber nicht gefunden. "Wir können jetzt nur noch hoffen, dass die Berichte in den Medien uns weiter bringen", sagte Volkmer im Gespräch mit der WR. Er bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise. Die nimmt die Polizei Unna unter Tel: 9210 entgegen. 
 
Westfälische Rundschau 11.04.2006 Vermisste Person gefunden !!! Schwerte. Ein glückliches Ende hat der Fall des vermissten 20-jährigen (...) aus Westhofen gefunden.Ein Anwohner der Rosenstraße in Bönen hatte gestern Morgen einen jungen Mann bemerkt, der sich im Gebüsch mit Strauchwerk bedeckt hatte. Der Nachbar informierte die Polizei, die den Schwerter um 9 Uhr fand. "Er war unterkühlt, aber ansonsten wohlauf", so Polizeisprecher Martin Volkmer. Der junge Mann habe berichtet, dass er am Freitagabend mit dem Zug zunächst nach Unna und dann nach Bönen weitergefahren sei. Dort muss er dann die Zeit und damit auch die Nächte verbracht haben. Genauere Aussagen zu seinem Aufenthalt in Bönen lassen sich nicht treffen, so Volkmer. Spürhunde hatten angeschlagen, als sie von der Pestalozzischule, dem Ort, an dem Ursu am Freitag zuletzt gesehen worden war, in Richtung Ergster Bahnhof geführt wurden. Inzwischen ist der 20-Jährige wieder bei seinen Eltern.   

 

06.02.06   Einsatzort: Maria Veen (Kreis Borken) 

Bereits seit Sonntag, 05.02.06 wurde eine 83-jährige Frau aus einem Altenheim in Maria Veen vermisst. Am Montag, 06.02.06, wurden die BRH-Rettungshundestaffeln Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Warendorf und Lippe-Ems alarmiert. Trotz intensiven Suchmaßnahmen mit ca. 30 Rettungshunde-Teams, einem Großaufgebot der Polizei aus Borken und Coesfeld, sowie Einsatzhundertschaften aus Münster und Wuppertal, wurde der Einsatz ohne Erfolg abgebrochen. Einen Tag später, am Nachmittag des 07.02.2006 wurde die Vermisste  durch Polizeibeamte in einem Wald- und Wiesengelände, außerhalb des Suchgebietes der Rettungshunde-staffeln, in der Bauernschaft Stevede, Kreis Coesfeld,  tot aufgefunden. 

 

 

Einsätze 2005  

 

 11.12.05   Einsatzort: Rheine Eine ältere Person war bereits seit den Morgenstunden aus dem Jakobistift (Klinik) in Rheine abgängig.
Die Alarmierung fand durch die Feuerwehr-Leitstelle Coesfeld statt.Der Einsatz konnte noch in der Alarmierungsphase abgebrochen werden, weil die Person wohlbehalten durch die Polizei auf einer Krankenhausbaustelle aufgefunden wurde.


05.11.05   Einsatzort: Bielefeld-Eckardtsheim 
Am 05.11.05 stellten sich folgende Mitglieder der RHS Münsterland auf einem Trümmergelände in Bielefeld erfolgreich einer Rettungshundeprüfung: Günter Opalka-Strzoda mit "Canka", Silvia Strzoda mit "Rocky", Christa Hiegemann mit "Whoopee", Sally-Ann Beermann mit "Emer" und Angela Schnell mit "Fredy". Noch während die Prüfung lief, wurden die BRH-Rettungshundestaffeln Münsterland, Warendorf, Bielefeld, Lippe-Ems und Ostwestfalen-Lippe um Unterstützung bei der Suche nach einem vermissten, geistig behinderten Menschen in Bielefeld gebeten.

 

 
Aufgrund der aufkommenden Dunkelheit musste der Polizeihubschrauber seinen Einsatz beenden, die Rettungshundeteams können auch bei Dunkelheit und Nebel suchen.Größere Waldgebiete wurden von 40 Rettungshundeteams bis Mitternacht abgesucht. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Suche durch die Kripo aufgrund neuer Erkenntnisse abgebrochen.  Die vermisste Person wurde am Morgen des 06.11. 05 um ca. 7.00 Uhr in Rietberg, ca. 20 km vom unserem Suchgebiet entfernt, wohlbehalten aufgegriffen. 

      

 


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Seite zuletzt geändert am: 11.06.2009, 08:40 von